Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz




Voraussetzungen

voraussetzungen

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Obligatorisch

Sicherstellung der Investitions-, Durchführungs- und Folgekosten im Rahmen der kommunalen Haushaltsplanung,

Belastbare Planungen für ein nachhaltiges und finanzierbares Nachnutzungskonzept,

Beachtung der Lebenszykluskosten,

Einhaltung des Vergaberechtes sowie die in den Zuwendungsbescheiden der fördernden Ressorts aufgelisteten Nebenbestimmungen und Auflagen,

Beachtung des anliegenden Verhaltenskodex auf Basis der Verwaltungsvorschrift „Korruptionsprävention in der öffentlichen Verwaltung“ bei Sponsoring und der Vergabe exklusiver Lieferrechte,

Beachtung der Ziele von Raumordnung und Landesentwicklungsplanung,

Beachtung der Ziele der Inklusion insbesondere durch umfassende Barrierefreiheit,

Erheblicher städtebaulicher, landschaftsplanerischer bzw. naturschutzrechtlicher Handlungsbedarf (Entwicklungskonzept),

Lösung vorhandener Flächennutzungs- bzw. Zielkonflikte konkurrierender Planungen oder Nutzungen einschließlich ziviler oder militärischer Konversionsflächen bzw. -objekte,

Lösung von Verkehrsproblemen durch umweltfreundliche Mobilitätskonzepte wie des Fußgänger- und Radverkehrs, der Elektromobilität und des öffentlichen Nah und Fernverkehrs,

Realisierung eines umfassenden Konzeptes zur Versorgung der Besucherinnen und Besucher mit regionalen Produkten und Spezialitäten sowie die Vergabe der Catering-Angebote in kleinen Losen mit dem Schwerpunkt auf Regionalprodukten

Zusammenwirken mit der regionalen Gastronomie

Sicherstellung einer vollständigen Energieversorgung (Strom- und Wärme) in der Durchführungs- und Nachnutzungsphase durch erneuerbare Energien („klimaneutrale Landesgartenschau“),

grünordnungsplanerischer bzw. ökologischer Sanierungsbedarf der Region bzw. des Planungsgebietes (grünordnungsplanerisches Handlungskonzept)

Planungsrechtliche Sicherung der mit öffentlichen Mitteln geförderten Freiflächen des Gartenschaugeländes als öffentliche Grünflächen oder als Flächen zum Schutz und zur Entwicklung der Natur,

Nachweis über das städtische Eigentum oder der langfristigen Nutzungsverfügbarkeit der als Daueranlagen geplanten Grundstücksflächen,

Ausweisung einer geeigneten, auch überregional mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbaren Kernfläche ausreichender Größe (ca. 15 ha) als Zentrum der Gartenschau.

Dieses kann mit dezentral gelegenen Grünzonen bzw. Flächen im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes funktional und verkehrlich verknüpft werden. Auf dieser Kernfläche sind Räume und Einrichtungen für Demonstrations-, Lehr und Informations- sowie Ausstellungszwecke vorzusehen. Die Hallenflächen für gärtnerische Ausstellungen sollen zwischen 600 und 1.000 m² liegen. Zur Ausstellungsfläche sollen 4.000 m² Wechselflor, mindestens 10 Themengärten à 100 m² und ein Beitrag Grabmal und Grabbepflanzung mit 40 Schaugräbern sowie eine Lehrbaustelle gehören.

Ausschreibung eines offenen freiraumplanerischen und ggf. städtebaulichen Ideen und Realisierungswettbewerbs durch die zu gründende Durchführungsgesellschaft. Neben der Fortführung der Planungen aus der Machbarkeitsstudie sind die Themen Ausstellungsgelände, Barrierefreiheit und Inklusion zu berücksichtigen,

Die Durchführung der Gartenschau umfasst eine Vegetationsperiode (ca. 6 Monate). Im Rahmen der Durchführung sind Umweltbildungsangebote, ein Programm „Grünes Klassenzimmer“ sowie Angebote an Verbände des Naturschutzes, Imker, Kleingärtner, der Wasser- und Fortwirtschaft etc. zur Präsentation ihrer Tätigkeiten vorzusehen. (Bewerbungsleitlinien S. 5-6)