Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz




Ziele

ziele einer landesgartenschau

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Integrative, modellhafte Regional- und Stadtentwicklungspolitik

Ziel: Initiierung einer nachhaltigen und modellhaften Entwicklung harter und weicher Standortfaktoren im urbanen Bereich und der angrenzenden Region. Landesgartenschauen sind ein geeignetes Instrument, um städtische Räume und ländliche Regionen mit standortbedingten Defiziten durch konversionsbedingte, demographische und klimabezogene Herausforderungen zukunftsfähig zu entwickeln. Sie sind wegen der hohen öffentlichen Aufmerksamkeit Plattformen, um neue Wege einer nachhaltigen städtischen und ländlichen Entwicklung modellhaft zu erproben.

Landesgartenschau als Bürgerprojekt

Eine frühzeitige und intensivere Beteiligung der Bürger ist bereits in der Bewerbungsphase einzuplanen. Zusammenwirken mit den Bürgerinnen und Bürgern stärkt eine nachhaltige und identitätsstiftende Standortentwicklung

Zeitliche und räumliche Zusammenführung von Maßnahmen aus verschiedenen Themen- und Politikbereichen

  • Nachhaltige Verbesserung der Lebens- und Umweltqualität im städtischen und ländlichen Raum unter besonderer Berücksichtigung der demographischen Situation

  • Vorstellung eines Modell für klimaneutrales Wohnen und vollständige Versorgung mit erneuerbaren Energien, Leistung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel

  • Schaffung von Angeboten für

    • eine zukunftsfähige und inklusive
      Quartiersentwicklung,
    • familien-, kinderfreundliches und altersgerechtes Wohnen und Leben
    • bezahlbaren, barrierefreien Wohnungsbau
    • vielfältige Quartiersentwicklung mit Integration von Wohnen und Gewerbe
  • Stärkung von umweltfreundlicher Mobilität: Fuß-Radverbindungen, E-Mobilität, ÖPNV

  • Verbesserung des Wohnumfelds für Freizeit und Naherholung

    • Nachhaltige Sicherung und Schaffung von naturnahen und gärtnerisch gestalteten Freiräumen mit Spiel-Sportflächen
    • Förderung von Eigeninitiative und gemein- schaftlichen Projekten des Wohnumfelds
    • Stärkung der sozialen und kulturellen Entwicklung in Quartieren
  • Stärkung des regionalen, kulturellen und sozialen Selbstwertgefühls der Bevölkerung, des Bekanntheitsgrads der Region

  • Information und Sensibilisierung der Bevölkerung durch modellhafte, naturnahe und nachhaltige Gestaltung und Pflege von Freiräumen, Info-Veranstaltungen, Lehr-
    und Schulgärten, Projekte aus verschiedenen Fachrichtungen.

  • Schaffung eines vielfältigen Besucher- angebots, das Anforderungen an eine inklusive Gesellschaft berücksichtigt.

  • Aufzeigen neuer Formen der Hinwendung zu Natur und Garten

  • Darstellung der Leistungsfähigkeit von Gartenbau, Landschafts- und Sportplatzbau, Landschaftsarchitektur für die Entwicklung und Qualitätssicherung von Standortfaktoren

  • Stärkung der Vermarktung regionaler Produkte und regionaler Wirtschaftskreisläufe

  • Unterstützung integrierten, lokalen Handelns mit aktiver Beteiligung der Bürger

Quelle: Bewerbungsleitlinien